Gerechter Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft

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 Letzte Aktualisierung 12/2025
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Die Schulung dient der beruflichen Weiterbildung. Das erworbene Zertifikat ersetzt nicht die MYK-Zulassungsbescheinigung, die für Schulungen mit verpflichtender MYK-Zulassung erforderlich ist.

1. Was ist eine kohlenstofffreie Wirtschaft?

  • Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft: Eine kohlenstofffreie Wirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, in dem der Einsatz fossiler Brennstoffe minimiert, erneuerbare Energiequellen genutzt und die CO₂-Emissionen auf null reduziert werden sollen. Dieser Übergang fördert die Nachhaltigkeit in allen Sektoren und berücksichtigt ökologische, soziale und wirtschaftliche Gleichgewichte.
  • Reduzierung von Treibhausgasemissionen: Die grundlegenden Prinzipien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf dem Weg zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft. Dieses Modul behandelt, wie CO₂-Emissionen durch Energieeffizienz, erneuerbare Energielösungen und andere Umweltstrategien minimiert werden können.

2. Das Konzept der gerechten Transition (Just Transition)

  • Definition der gerechten Transition: Die gerechte Transition bezeichnet die Notwendigkeit, soziale, wirtschaftliche und politische Maßnahmen zu ergreifen, um jene Bevölkerungsgruppen zu unterstützen, die von der Reduzierung der CO₂-Emissionen am stärksten betroffen sind – insbesondere einkommensschwache Gruppen und Personen, die von Arbeitsplatzverlusten bedroht sind.
  • Elemente der gerechten Transition: Zu den Elementen einer gerechten Transition gehören Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme, soziale Sicherungssysteme, Unterstützung bei Arbeitsplatzverlusten sowie die Schaffung neuer wirtschaftlicher Chancen. Soziale Gerechtigkeit im Übergangsprozess stellt sicher, dass Beschäftigte und Gemeinschaften diesen Wandel mit möglichst geringen negativen Auswirkungen bewältigen.

3. Strategien für eine gerechte Transition zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft

  • Sektorale Strategien und Maßnahmen: Jeder Sektor verfügt über spezifische Strategien und Maßnahmen im Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft. Management der Transformationsprozesse in Bereichen wie erneuerbare Energien, Elektromobilität und Energieeffizienz.
  • Arbeitsmarkt- und Bildungspolitiken: Die Auswirkungen des Übergangs zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft auf den Arbeitsmarkt sowie die erforderlichen Bildungs- und Umschulungsprogramme zur Minimierung dieser Auswirkungen. Strategische Bildungspläne zur Integration der Arbeitskräfte mit neuen Kompetenzen.
  • Soziale Sicherungssysteme und Unterstützungsmaßnahmen: Soziale Sicherungssysteme und Unterstützungsmaßnahmen, die Staat und Institutionen umsetzen müssen, um Arbeitsplatzverluste und wirtschaftliche Ungleichheiten während des Übergangs zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft abzufedern.

4. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen einer gerechten Transition zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft

  • Soziale Ungleichheit und gerechte Transition: Wie soziale Ungleichheit während des Übergangs zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft verhindert werden kann. Wie die Herausforderungen für arme Gemeinschaften und einkommensschwache Personen in diesem Prozess bewältigt werden können.
  • Wirtschaftliche Chancen und innovative Geschäftsmodelle: Neue Beschäftigungsmöglichkeiten, die durch den Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft entstehen, das Potenzial für grüne Arbeitsplätze und die Rolle von Innovation. Der Übergang schafft zugleich neue Märkte und Geschäftsfelder.

5. Internationale Politiken und Governance für eine kohlenstofffreie Wirtschaft

  • Pariser Klimaabkommen und internationale Ziele: Wie der Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft auf globaler Ebene gestaltet wird und welche Rolle internationale Abkommen wie das Pariser Klimaabkommen dabei spielen. Wie nationale und internationale Kooperationen zur Erreichung globaler Ziele aufgebaut werden können.
  • Die Rolle von Regierungen und Unternehmen: Politiken der Regierungen zur Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele sowie die Verantwortung der Unternehmen in diesem Prozess. Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor.

6. Innovation und Technologie bei der gerechten Transition zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft

  • Grüne Technologien und Innovation: Die Rolle von Technologie und innovativen Lösungen im Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Bereichen wie erneuerbare Energien, Energiespeicherung und CO₂-Abscheidungstechnologien.
  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Wie digitale Technologien als Instrumente zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen eingesetzt werden können und wie die Digitalisierung den grünen Wandel unterstützt.

Die Schulung ist offen für institutionelle Kooperationen (Pakete für Institutionen/Unternehmen als juristische Personen); individuelle Bewerbungen werden nicht akzeptiert. Der Schulungsinhalt kann entsprechend dem Profil der institutionellen Teilnehmenden und Ihren Bedürfnissen neu geplant werden. In gegenseitigen Abstimmungen werden Umfang und Methode der Schulung (Präsenz, Online) festgelegt und die entsprechenden Prozesse abgeschlossen. Bei Einigung werden geeignete Tage und Zeiten für die Teilnehmenden Ihrer Institution sowie unsere Lehrenden und der Schulungsort bestimmt.

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