MODUL 1 — Grundlagen des Sozial-Compliance- und Menschenrechtsmanagementsystems
Theoretische Grundlage: ILO-Kernarbeitsnormen, UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie der Due-Diligence-Ansatz der OECD.
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Unterschied zwischen einem Sozial-Compliance-Audit und einem Managementsystem
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Auswirkungen von Menschenrechtsrisiken auf Personalprozesse
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Kette aus Richtlinie, Verfahren, Umsetzung und Nachweis
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Auswirkungen von Kundenanforderungen auf das Personalwesen exportierender Unternehmen
Anwendung / Workshop: Die Teilnehmenden führen eine Selbsteinschätzung des Sozial-Compliance-Reifegrads durch. Modulergebnis: Risiko- und Reifegradkarte der Sozial-Compliance.
MODUL 2 — SMETA, SA8000, BSCI und Auditlogik
Theoretische Grundlage: SA8000, die vier Säulen von SMETA, BSCI und die Rahmenbedingungen des ETI Base Code.
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Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Diskriminierung, Arbeitszeiten, Entgelt sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz
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Prüferperspektive und Dokumentenverifizierung
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Beschäftigteninterviews und Konsistenzprüfungen
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Logik wesentlicher und geringfügiger Nichtkonformitäten
Anwendung / Workshop: Es wird ein Rollenspiel mit den Rollen Auditor, Personalwesen und Produktion durchgeführt. Modulergebnis: Checkliste zur Auditvorbereitung.
MODUL 3 — Ethische Lieferkette und Risiken durch Subunternehmen
Theoretische Grundlage: Moderne Sklaverei, Sorgfaltspflichten in der Lieferkette und der Ansatz der Verantwortungskette.
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Kontrolle von Unterlieferanten und Subunternehmen
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Risiken durch Scheinkonstruktionen und nicht registrierte Beschäftigung
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Debatte über existenzsichernde Löhne
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Lieferantenentwicklungsprogramm
Anwendung / Workshop: Es wird eine Segmentierung der Lieferantenrisiken durchgeführt. Modulergebnis: Sozial-Compliance-Risikomatrix für Lieferanten.
MODUL 4 — Arbeitszeiten, Entgelt, Überstunden und Dokumentenmanagement
Theoretische Grundlage: Türkisches Arbeitsgesetz Nr. 4857, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Arbeitszeitnachweise, PDKS und die Logik von Auditnachweisen.
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Überstunden und Ruhezeiten
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Übereinstimmung von Lohnabrechnung, Arbeitszeitnachweisen und Abgrenzungen
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Urlaubsaufzeichnungen und Nachweise über Entgeltzahlungen
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Dokumentendisziplin während Audits
Anwendung / Workshop: Eine beispielhafte Abweichung zwischen Lohnabrechnung und Arbeitszeitnachweis wird untersucht. Modulergebnis: Checkliste zur Dokumentenkonsistenz.
MODUL 5 — DEI: Geschlecht, migrantische Arbeitskräfte und Inklusion
Theoretische Grundlage: Organisationale Gerechtigkeit, inklusive Führung und Antidiskriminierungsrecht.
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Repräsentation weiblicher Beschäftigter und Chancengleichheit bei Beförderungen
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Management migrantischer Arbeitskräfte
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Belästigung, Mobbing und Beschwerdemechanismen
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Inklusive Gestaltung von Schichten, Kantine, Beförderung und Kommunikation
Anwendung / Workshop: Szenarien mit einer schwangeren Beschäftigten, einem migrantischen Beschäftigten und einer weiblichen Linienleiterin werden bearbeitet. Modulergebnis: Entwurf eines DEI-Aktionsplans.
MODUL 6 — Beschwerdemechanismus, Ethik-Hotline und Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen
Theoretische Grundlage: Speak-up-Kultur, psychologische Sicherheit und Ethikmanagementsysteme.
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Kriterien eines wirksamen Beschwerdemechanismus
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Vertraulichkeit und Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen
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Ablauf der Untersuchung
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Berichterstattung über Ethikfälle
Anwendung / Workshop: Für eine beispielhafte Meldung zu Belästigung oder Mobbing wird ein Prozess gestaltet. Modulergebnis: Entwurf eines Verfahrens für den Beschwerdemechanismus.
MODUL 7 — Internes Audit, Korrekturmaßnahmen und Nachhaltigkeit
Theoretische Grundlage: PDCA-Zyklus, internes Audit und Management von Korrekturmaßnahmen.
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Zeitplan für interne Audits
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Erstellung der CAPA-Dokumentation
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Ursachenanalyse
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Bericht zur Managementbewertung
Anwendung / Workshop: Für eine Auditfeststellung werden Ursache und Maßnahmenplan ausgearbeitet. Modulergebnis: CAPA- und interner Auditplan.
MODUL 8 — Einführung des Managementsystems und 90-Tage-Roadmap
Theoretische Grundlage: Managementsystemansatz und Logik der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung.
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Richtlinienset
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Rollen- und Verantwortungsmatrix
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Schulungs- und Kommunikationsplan
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Monatliches Sozial-Compliance-Dashboard
Anwendung / Workshop: Die Teilnehmenden präsentieren einen 90-Tage-Plan zur Einführung des Sozial-Compliance-Systems. Modulergebnis: Entwurf eines Sozial-Compliance- und Menschenrechtsmanagementsystems.
Praxisanwendungen und Best-Practice-Beispiele
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Der Vier-Säulen-Auditansatz von SMETA und seine Anwendung in Fabriken.
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Der Managementsystemansatz von SA8000.
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Der menschenrechtliche Due-Diligence-Ansatz der UNGP.
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Risiken in Textillieferketten im Zusammenhang mit migrantischen Arbeitskräften, weiblichen Beschäftigten und Arbeitszeiten.
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Praktiken zu Ethik-Hotlines, Beschäftigtenvertretung und Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen.
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Nachhaltigkeit nach dem Audit durch den internen Audit- und CAPA-Zyklus.